
Das Rhader Heimatlied
Text: Gertrud Wensing geb. Deitmer
Nach der Melodie "Strömt herbei ihr Völkerscharen..."
Wohl mögt ihr Wulfen, Lembeck preisen
Der "Alten Eiche" Jahre Kranz
Laut tönen mögen Schermbecks Weisen
Zu seines schönsten Festes Glanz.
Solches können wir nicht singen
hier in unserem Rhader Land;
: Doch auch wir ein Loblied bringen unserem teuren Heimatlan:
Ist auch klein nur unser Rhade,
Ist es uns doch lieb und wert;
hat so viele schöne Pfade,
hat so reich uns stets beschert.
Wir lauschen gerne hier dem Worte,
das der Mutter Mund uns sprach.
: Stolz führte uns die Hand des Vaters zu der grünen Wiese Mahd:
Leise flüsternd rinnt das Bächlein,
hoch reckt sich die Eich´ empor.
Weite, rote, blumige Heide
Wechselt ab mit düsterm Moor.
Unser Dörflein still umschließet,
unser trautes Gotteshaus.
: Und der schöne Kirchplatz grüßet, die da gehen ein und aus. :
Und ein schönes Fest hat Rhade,
Schützenfest wird es genannt,
Schon seit vielen hundert Jahren
ist´s bei alt und jung bekannt.
Jedes Rhader Herz schlägt höher,
wenn im Juli naht dies Fest,
: jedes Rhader Kind dann wandert, Heim zum elterlichen Nest. :
Dreimal hoch leb´ uns´re Heimat,
unser Dörflein lieb und klein;
Rausche weiter liebes Mühlrad,
wo wir gehn zum Dorf hinein.
Immer wollen wir Dich lieben,
Dich, du teurer Eltern Land;
: Sollten wir von dir geschieden: Du bleibst uns das liebste Land.:
